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4458 |
| Getötet |
327 |
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| Quelle: BfS 2011 |
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ACS
Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu
Bundesamt für Strassen ASTRA
Fonds für Verkehrssicherheit FVS
TCS
VCS |
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Am 15. Juni 2011 wurde in Bern die Volksinitiative Schutz vor Raserneingereicht.
Mehr Infos: www.raserinitiative.ch die Webseite mit allen Infos zur RoadCross-Volksinitiative
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RoadCross Postkarten
Gemeinsam mit der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG und dem Fonds für Verkehrssicherheit FVS hat RoadCross Postkarten entwickelt, die sich spezifisch an ein jugendliches Zielpublikum richten. Jede der vier verschiedenen Karten vereint ein ansprechendes, positives Sujet mit wichtigen Informationen zu Gefahren im Strassenverkehr, und endet mit je einer kurzen und knappen Verhaltensanweisung für realistische Situationen im Strassenalltag. In diesem Sinn folgen die Postkarten dem RoadCross Präventionsansatz, ohne moralischen Zeigefinger auf Probleme hinzuweisen und Handlungsalternativen anzubieten.
Mit einem Klick auf die jeweilige Karte erfahren Sie was hinter dem einzelnen Begriff steht.
 
 
Die Postkarten werden ab sofort an den RoadCross Präventionsveranstaltungen aufgelegt bzw. allen Teilnehmenden abgegeben. Die Postkarten können auch unter info@roadcross.ch bestellt werden.
Peach Weber zur Volksinitiative "Schutz vor Rasern"
«Bei Raserei hört der Spass auf»
Peach Weber, eignet sich der Strassenverkehr für einen Humoristen wie Sie?
Eigentlich schon, so lange es um harmlose Situationen geht. Ein Unfall mit Blechschaden oder eine Polizeikontrolle kann man gut in einen Gag einbauen. Bei Raserei oder Alkoholfahrten aber, da hört der Spass auf.
Deshalb unterstützen Sie die Raserinitiative...
Das Wichtigste ist mir, dass mit der Initiative endlich die Führerausweise für längere Zeit entzogen werden und bei Wiederholungstätern für immer. Es ist mir seit Jahren ein Rätsel, warum es ein Menschenrecht oder Naturgesetz sein soll, dass jeder Mensch Auto fahren darf, auch wenn er sich in menschenverachtender Weise nicht an die Regeln hält. Autofahren ist eine Option, kein Grundrecht. Auch im Minigolf-Club fliege ich raus, wenn ich die Regeln verletze. Für Raser muss beim Autofahr-Verein das Gleiche gelten, denn da geht es um unschuldige Menschenleben!
Sind Sie persönlich oft mit dem Auto unterwegs?
Ich fahre seit 40 Jahren täglich und viel auch nachts Auto, wenn ich nach den Auftritten nach Hause fahre. Ich habe immer viel Material dabei und kann das mit dem öffentlichen Verkehr nicht erledigen.
Wie sicher fühlen Sie sich dabei?
Eigentlich sehr sicher. 99.9% der Autofahrer fahren völlig vernünftig. Es gibt ja nur eine kleine Minderheit, die den Strassenverkehr als Videogame betrachtet, bei dem man bei Bedarf einfach wieder neu starten kann. Aber im Verkehr hat man nicht mehrere Leben, da bedeutet "Game over" wirklich das Ende. Es ist mir schleierhaft, wer dagegen sein soll, dass man solche Raser für immer von der Strasse holt. Ich frage mich auch ständig, wer diesen Typen eigentlich den Ausweis immer wieder zurückgibt. Geldbussen sind doch lächerlich. Oft reicht ja nicht einmal ein schwerer Unfall für härtere Massnahmen. Das ändert die Raserinitiative.
Waren Sie persönlich schon von Raserei betroffen?
Persönlich sind mir nur einige Vollidioten begegnet im Verkehr, von denen ich überzeugt bin, dass sie mit ihrer Fahrweise früher oder später einen schlimmen Unfall verursachen. Es tönt brutal, aber wenn ich höre, dass einer mit völlig übersetzter Geschwindigkeit in eine Mauer rast, hoffe ich, er lernt daraus. Denn früher oder später hätte er einen Unschuldigen getroffen, der dann tot wäre oder sein Leben lang leiden müsste.
Was würden Sie auf Schweizer Strassen ändern, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?
Ich würde die Raserinitiative innert Sekunden umsetzen.
Der Alltag eines Rettungssanitäters
In seinen 23 Jahren als Rettungssanitäter hat Reinhard Grichting viele schwere Strassenverkehrsunfälle gesehen. In einem Interview gibt uns der Leiter Ambulanz und Rettungsdienst der Stadt Grenchen Einblick in den Alltag auf der Schattenseite der Schweizer Strassen.
Herr Grichting, was passiert in den Sekunden und Minuten nachdem bei Ihnen eine Notfall-Meldung eingeht?
Der Anruf geht zuerst an die Alarmzentrale, die uns über Pager alarmiert. Jetzt muss es schnell gehen. Nach zwei Minuten sind wir im Normalfall unterwegs. Innerhalb von Grenchen sind wir in drei, vier Minuten vor Ort.
Können Sie aufgrund des Notrufs bereits einschätzen was Sie erwartet?
Nur sehr schwer. Meistens wissen wir nur, dass es sich z.B. um einen Verkehrsunfall handelt. Teilweise erfahren wir wie viele Personen verletzt sind, vor Ort sieht die Situation jedoch oft anders aus. Zur Schwere der Verletzungen haben wir normalerweise kaum Informationen. Ein Anhaltspunkt gibt die Stimme des Anrufers. Ist er in grosser Hektik ist das ein schlechtes Zeichen.
Was passiert wenn Sie am Unglücksort eintreffen?
Jeder Einsatz ist anders. Wenn ich an der Unfallstelle vorfahre, sehe ich bereits aus der Distanz die Autowracks. Man sieht Menschen am Boden liegen, Schuhe, Kleider. Aufgrund von Erfahrungswerten und der Unfallsituation entscheidet sich innert Sekunden das Vorgehen.
Sind Sie nervös wenn Sie an die Unfallstelle fahren?
Bei meinen ersten Einsätzen war ich nervös, fragte mich ob ich alles richtig mache. Mittlerweile sind die Handgriffe Routine, das Team ist eingespielt und weiss was zu tun ist. Wichtig ist aber, dass man diese Routine immer wieder hinterfragt und sie nötigenfalls anpasst.
Wie beurteilen Sie die jetzige Situation auf Schweizer Strassen?
Leider sind Verkehrsunfälle keine Seltenheit. Das Gurtenobligatorium, Knautschzonen und Airbags haben zwar viel dazu beigetragen, dass es weniger Unfälle mit Schädelhirntraumata gibt. Jedoch ist das eine trügerische Sicherheit, die gewisse Verkehrsteilnehmer dazu verleitet, schnell zu fahren. Kommt es zum Unfall wirken durch die Geschwindigkeit enorme Kräfte auf die Opfer, die schnell zu schweren Verletzungen oder dem Tod führen können.
Das beschäftigt Sie...
Das Schlimmste für mich ist einfach, wenn jemand aus dem Leben gerissen wird, der wirklich nichts dafür kann. Wenn schwere Verletzungen dazu führen, dass der Alltag nicht mehr bewältigt werden kann. Leider kommt das im Strassenverkehr sehr oft vor. Das beschäftigt mich und macht mich traurig. So viele Unfälle wären vermeidbar. Gefährliches Rasen, bewusst riskante Überholmanöver, Rennen auf öffentlichen Strassen, diese Sinnlosigkeit muss dringend aufhören.
Wie beurteilen Sie die Arbeit von RoadCross?
Ich bin froh, nimmt RoadCross die Probleme im Strassenverkehr ernst und setzt sich für ein härteres Vorgehen gegen Raser ein, macht Präventionsarbeit bei Jugendlichen und ist schweizweit die einzige Organisation, die speziell für Verkehrsopfer und ihre Angehörigen da ist. Das finde ich sehr wichtig.
Vom Umgang mit dem Unfassbaren –
eine Mutter verliert ihr Kind bei einem Raserunfall
Annemarie Stalder, Mitglied des Initiativkomitees „Schutz vor Rasern“, verarbeitet den tragischen Tod ihres 16-jährigen Sohnes Omar in Buchform. In der Welt der Literatur wird ihr Schmerz erträglicher und nur dort fühlt sie sich noch sicher und aufgehoben. Das Buch „Herzrasen“ erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2012. Über den genauen Erscheinungstermin werden wir Sie rechtzeitig informieren.
Am 15. Juni 2004 steigt der Schüler Omar Stalder in den Alfa Romeo eines Bekannten. Omar hat die Forchbahn verpasst und will pünktlich zu Hause sein. Ein weiterer Automobilist schliesst sich ihnen mit seinem BMW an. Die beiden jungen Lenker liefern sich ein Rennen. Ein Leitungsmast in Esslingen stoppt die rasende Fahrt. Der Beifahrer Omar stirbt auf der Unfallstelle. Zehn Minuten vor seinem Tod schreibt er eine SMS an seine Mutter: "Mami, wie geht es dir? Geht es dir gut, Mami?" Auf dem Rücksitz des verunfallten Wagens sitzt ein Jugendlicher, der unversehrt bleibt. Er gibt der Mutter die letzten Worte ihres Sohnes wieder. Verzweifelt habe Omar gerufen: "Fahr nicht so schnell! Fahr nicht so..."
Download Buchbeschrieb
Die Raserinitiative ist eingereicht!
Herzlichen Dank an alle Unterstützer
Am 15. Juni 2011 zogen Angehörige von Raser-Opfern, Mitglieder des Initiativkomitees und Unterstützer der Initiaitve aus der ganzen Schweiz in Gedenken an Raser-Opfer vom Berner Waisenhausplatz zum Bundeshaus West. Die über 100'000 beglaubigten Unterschriften wurden von einem Rettungswagen der SBS Training & Rettung GmbH, einer Schule für Betriebssanitäter in Emmen, zum Bundeshaus West transportiert. Gemeinsam reichten Rettungssanitäter, Opferangehörige, Politiker, Mitarbeitende der Stiftung RoadCross und spontan dazu gestossene Menschen die Unterschriften aus der ganzen Schweiz ein.
Download ganze Medienmitteilung - de (pdf)

Druck auf Raser trägt Früchte
RoadCross begrüsst deutliches Zeichen der Basler Justiz zum Raserprozess Gundeldingen
Das heutige Urteil des Basler Strafgerichts stellt einen mutigen Schritt zur angemessenen Bestrafung von Rasern dar und entspricht den Forderungen von RoadCross. Trotzdem braucht es die Volksinitiative "Schutz vor Rasern". Denn Raser sollen nicht nur bei Unfällen mit Personenschäden hart bestraft werden, sondern bereits bei einem hohen Gefährdungsrisiko von Menschenleben - damit es nicht erst Tote und Schwerverletzte braucht, damit Raser angemessen bestraft werden.
Download ganze Medienmitteilung - de (pdf)
Für die Lichtung des Schilderwalds
aber nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit
Stellungnahme an das Bundesamt für Strassen zur geplanten Aufhebung einzelner Verkehrsschilder
RoadCross unterstützt die vom Bundesamt für Strassen vorgeschlagenen neuen Verordnungen betreffend Verkehrsregeln und Signalisation weitgehend. Nicht unterstützt werden die Vorschläge der Aufhebung der Geschwindigkeitssignalisation bei Dorfeinfahrten sowie die Aufhebung des Gefahrensignals "Fussgängerstreifen". Ebenso bevorzugt RoadCross eine differenziertere Berücksichtigung gefährlicher Stellen bei der Lichtung des Schilderwalds.
Download der ganzen Stellungnahme - de (pdf)
Kindersitzpflicht in Taxis
Sicherheit von Kindern und Kleinkindern auch in Taxis gewährleisten
Der Nationalrat fordert mit der Lockerung der Kindersitzpflicht eine Verschlechterung der
Sicherheit für Kinder und Kleinkinder in Taxis. Nicht nur die Kindersitzpflicht für unter 12-Jährige
soll teilweise abgeschafft werden, sondern auch die seit neun Jahren bewährte Kindersitzpflicht
für unter 7-Jährige. Kinder können nicht selbst für ihre Sicherheit im Strassenverkehr sorgen.
RoadCross verlangt deshalb, dass der Schutz von Kindern im Auto stets durch Erwachsene
gewährleistet ist.
Download ganze Medienmitteilung - de (pdf)
Date Nina
Die Unfallverkehrpräventionskampagne von RoadCross
Der auf Facebook lancierte interaktive Präventionsfilm Date Nina hat zum Ziel, auf spielerische Art und Weise der hohen Anzahl von jugendlichen Verkehrstoten entgegenzuwirken. Der Film thematisiert die Bedeutung der persönlichen Entscheidung in Zusammenhang mit Verkehrssicherheit.
Der Zuschauer erlebt den Film aus der Ego-Perspektive und entscheidet per Mausklick über den Verlauf der Geschichte.
Mehr zu Date Nina
Nina jetzt daten!
Steve-Lee-Memoriam-Aktion

Wir bedanken uns herzlich bei Gotthard, Ex Libris und der Musikvertrieb AG
für die grosszügige Geste
Worum es geht
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- Jahresbericht 2010
- RoadCross Report 1/2011
(Druckversionen per E-Mail oder unter der Telefonnummer 044 737 48 29 bestellen)
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