Die Präventionsarbeit 2013 von RoadCross Schweiz zeigt Wirkung

 

Obwohl Verkehrsunfälle mit Neulenkern in den letzten Jahren abgenommen haben, sind junge Erwachsene prozentual immer noch am häufigsten in schwere Unfälle verwickelt. RoadCross Schweiz kämpft mit gezielter Präventionsarbeit weiter dagegen an. Nur wenn junge Erwachsene ihre Ansichten als Verkehrsteilnehmer überdenken, kann die Sicherheit auf Schweizer Strassen konstant gesteigert werden.

 

An rund 120 Schulen waren die Moderatoren 2013 unterwegs und haben aufgezeigt, welche Konsequenzen ein Unfall mit sich zieht. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde mittels Feedbackbogen ermittelt, wie sich die Einstellung der Jugendlichen verändert hat. Die Antworten sind erfreulich, in allen Bereichen.

Ein Beispiel: Geschwindigkeit. Über 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler versichern, bereits vor der Präventionsveranstaltung mit angepasstem Tempo im Strassenverkehr unterwegs gewesen zu sein. Mehr als drei Viertel der restlichen Teilnehmer wollen sich künftig an die Tempobeschränkungen halten. Nur ein geringer Anteil hält nach wie vor an seinem fehlerhaften Verhalten fest – und genau dagegen will RoadCross Schweiz weiterhin ankämpfen.

 

Unterschiede der Geschlechter: Männer überschätzen sich öfter

Junge Männer fallen im Vergleich zu jungen Frauen häufiger durch falsches Verhalten am Steuer auf. Dafür zeigen sie einen sehr grossen Willen, ebendieses Verhalten zu ändern. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, weiss Jonas Bösiger, Leiter Fachbereich Jugendprävention. «Junge Männer kommen meist mit einer ganz klaren Haltung zu unseren Veranstaltungen. Sie überschätzen sich oft, während Frauen von Natur aus vorsichtiger handeln».

 

Aber nicht nur in den Köpfen der Fahrzeuglenker tut sich etwas. Auch die Beifahrer zeigen sich einsichtig. 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben an, nur noch angeschnallt im Auto mitfahren zu wollen. Und sollte künftig ein befreundeter Autolenker betrunken oder gefährlich unterwegs sein, wollen die Jugendlichen vermehrt eingreifen.

 

Weitere Informationen über die Präventionsveranstaltungen für Jugendliche finden Sie hier.