Einreichung der Initiative Schutz vor Rasern am 15. Juni 2011

Alkoholisiert, bekifft und mit über 100 km/h durch Basler Quartierstrassen gerast. Am 29. Novem- ber 2008 fuhr der ab heute in Basel vor Gericht stehende Raser eine unschuldige Person tot und verletzte eine weitere schwer. Es reicht! Über 100‘000 Schweizerinnen und Schweizer haben genug von den wöchentlichen Meldungen vom Raser-Wahnsinn auf Schweizer Strassen. Genug von unschuldigen Schwerverletzten und Getöteten. Deshalb unterschrieben sie die Initiative zum Schutz vor Rasern und fordern, dass Raser angemessen bestraft werden, deren Fahrzeuge ein- und die Führerausweise lange entzogen werden. Raserei soll als qualifizierter Straftatbestand festgeschrieben werden, damit es nicht der richterlichen Willkür überlassen bleibt, zu bestimmen wer als Raser gilt und verurteilt wird. Die Unterschriften werden am Mittwoch, 15. Juni 2011, bei der Bundeskanzlei eingereicht.

 

Die von Bundesparlamentariern der fünf grössten Parteien, Vertreter von Opfern sowie der Stiftung RoadCross Schweiz getragene, breit abgestützte Volksinitiative wurde am 27. April 2010 lanciert. Durch die grosse Unterstützung in der Bevölkerung kann die Initiative rund viereinhalb Monate vor dem offiziellen Ende der Unterschriftensammlungsfrist bereits eingereicht werden – damit Raser so schnell wie möglich von der Strasse geholt werden können.
Es würde uns freuen, Sie am 15. Juni 2011 an der Einreichung unserer Volksinitiative «Schutz vor Rasern» in Bern begrüssen zu dürfen.

 

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