Erstaunen über Nationalratsbeschluss zur Reduzierung von Radarkontrollen

Der Nationalrat stimmt gegen das Kontrollieren der von ihm beschlossenen Strassenverkehrsgesetze. Die vom Nationalrat beschlossene drastische Reduzierung von Radarkontrollen legitimiert den Gesetzesbruch und führt zu weniger Verkehrssicherheit. Nicht angepasste oder zu hohe Geschwindigkeit ist nach wie vor Todesursache Nr. 1 auf Schweizer Strassen.

 

Radarkontrollen sollen der Verkehrssicherheit dienen, nicht dem Füllen der Staatskasse. In diesem Punkt stimmt RoadCross Schweiz mit dem Nationalrat überein. Doch auch Radarkästen auf vergleichsweise unfallärmeren Streckenabschnitten sind für die Verkehrssicherheit unerlässlich, da sie die gefühlte Kontrolldichte erhöhen. Das heisst, wer jederzeit mit einer Kontrolle rechnen muss, verhält sich eher gesetzeskonform, als wenn auf eine Kontrolle verzichtet wird.

 

Weiter erstaunt das geplante Verbot von Streckenabschnittsradarkontrollen, die dazu dienen, Lenkende zu büssen, welche über eine längere Strecke mit überhöhter Durchschnittsgeschwindigkeit fahren. Diese neuartigen Radargeräte schützen die grosse Mehrheit der Fahrzeuglenkenden, die sich gesetzeskonform auf der Strasse bewegt vor Bussen wegen einer Momentaufnahme, z.B. einem einfachen Überholmanöver auf der Autobahn.

 

Download ganze Medienmitteilung – de (pdf)