Neues Online-Game «eyeDRIVE»: Spielend zu mehr Sicherheit für Fussgänger.

Im Rahmen der Unfallpräventionskampagne «Such Blickkontakt» haben der Automobil Club Schweiz ACS, RoadCross Schweiz und der Schweizerische Verkehrssicherheitsrat VSR heute das Online-Game «eyeDRIVE» lanciert.

 

Jährlich verunfallen auf Schweizer Strassen rund 700 Fussgänger schwer, 80 werden getötet. Hauptursache sind Missverständnisse und Unachtsamkeit beim Queren der Strasse. Dabei fallen sowohl Fussgänger als auch Fahrzeuglenkende durch falsche Verhaltensweisen auf. Um die Zahl der Unfälle zu reduzieren, haben der Automobil Club der Schweiz ACS, RoadCross Schweiz und der Schweizerische Verkehrssicherheitsrat VSR im Spätherbst 2012 die Kampagne «Such Blickkontakt» lanciert (siehe Box). Seither setzt sich das Konsortium für mehr Sicherheit beim Queren der Strassen ein.

 

Um das korrekte Verhalten beim Queren der Fahrbahn spielerisch in Erinnerung zu rufen, haben die beteiligten Organisationen heute das Online-Game «eyeDRIVE» lanciert. Beim Geschicklichkeitsspiel, das über die Kampagnen-Webseite www.such-blickkontakt.ch gespielt werden kann, steuert der Spieler während mehrerer Levels ein Auto durch die Strassen, muss auf dem Weg zum Ziel aber auf querende Fussgänger achtgeben. Gewährt er den Fussgängern den Vortritt, gibt es Punkte, und das Spiel geht weiter. Um ein Maximum an Punkten zu erzielen, muss der Spieler Blickkontakt mit den Passanten suchen und diese mit den Augen über die Strasse führen. Hierzu greift «eyeDRIVE», wie schon die Kampagnen-Webseite, auf die Webcam des Nutzers zu und kombiniert so die von ähnlichen Spielen gewohnte Steuerung mittels Tastatur mit der Steuerung durch Blickkontakt. Mitspielen lohnt sich: Unter allen Spielern werden Fahrsicherheitstrainings verlost.

 

Start der vierten Kampagnen-Welle

Die Lancierung von «eyeDRIVE» geschieht zeitgleich mit dem Start der vierten Welle von «Such Blickkontakt», in deren Fokus ältere Fussgängerinnen und Fussgänger stehen. Damit richtet sich die Kampagne derzeit vor allem an Fahrzeuglenkende. «In mehr als zwei Dritteln der Fälle, in denen Seniorinnen und Senioren als Fussgänger verunfallen, liegt das Verschulden nicht bei ihnen», so Kampagnenleiterin Monique Ben-Shmuel. «Deshalb lautet unsere Botschaft im Zusammenhang mit älteren Menschen ‹Nimm Rücksicht›.» Um diese Verhaltensaufforderung möglichst breit zu streuen, setzt die Kampagne erneut auf TV-Spots, Inserate, Plakate, Online-Banner, Publireportagen und die Kampagnen-Webseite, die als Informations-Plattform dient.

 

Weiteres Informationsmaterial (TV-Spot, Plakatsujet, Statements etc.) ist auf der Kampagnenseite unter www.such-blickkontakt.ch/kampagne verfügbar. Allgemeine Informationen finden sich unter www.such-blickkontakt.ch/weitere-infos.

 

 

Eine Kampagne, zwei Vertiefungen

Am 8. November 2012 haben der ACS, RoadCross Schweiz und der VSR gemeinsam die Kampagne «Such Blickkontakt» lanciert. Ziel der dreijährigen Kampagne ist die Förderung der Kommunikation zwischen sämtlichen Verkehrsteilnehmenden und die Stärkung der gegenseitigen Rücksichtnahme – insbesondere bei der Fahrbahnquerung. Die Kernbotschaft: Wer Blickkontakt sucht, nimmt den anderen bewusst wahr, kann Verhalten besser einschätzen und situationsgerecht reagieren. Nach Lancierung der Dachkampagne 2012 widmet sich der aktuelle zweite Teil dem Thema Seniorinnen und Senioren. Im Fokus des dritten Teils steht ab Herbst 2014 das korrekte Verhalten gegenüber Kindern im Strassenverkehr. Finanziert wird die Kampagne vom Fonds für Verkehrssicherheit.

Medienmitteilung- de (pdf)