Mehr Schutz vor Rasern durch die Via sicura

Unter dem Druck der RoadCross Volksinitiative „Schutz vor Rasern“ sprach sich auch der Nationalrat im Rahmen des Massnahmenpakets Via sicura für ein härteres Vorgehen gegen Raser aus und bestätigt damit die richtige Stossrichtung des Ständerats.

 

Die am 15. Juni 2011 dieses Jahres in kürzester Zeit mit 105‘763 Unterschriften eingereichte Volksinitiative „Schutz vor Rasern“ steht vor einem grossen Erfolg. Bereits ein Tag nach der Einreichung der Initiative nahm die Verkehrskommission des Ständerats unter dem wachsenden Druck der Initiative weite Teile der Volksinitiative ins Verkehrssicherheitspaket Via sicura auf. Durch die heutige Bestätigung der Massnahmen durch den Nationalrat verspricht sich RoadCross eine schnelle Umsetzung der Anliegen zum Schutz vor Rasern und blickt dem Differenzbereinigungsverfahren und der definitiven Verabschiedung der Via sicura im nächsten Jahr zuversichtlich entgegen.

 

Mehrere sinnvolle Massnahmen

Weiter begrüsst RoadCross grundsätzlich die Annahme der Via sicura durch den Nationalrat, enthält das Massnahmenpaket doch einige sinnvolle Verkehrssicherheitsmassnahmen wie die von RoadCross gewünschte Alkohol-Wegfahrsperre, das Alkoholverbot für
Neulenkende sowie für Lastwagen- und Busfahrer, das obligatorische Fahren mit Licht am Tag, die Optimierung der Strassenverkehrsunfallstatistik sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Präventionskampagnen.

 

Weitere Verkehrssicherheitsanliegen nun nicht einfach vom Tisch wischen

Leider wurde die Via sicura in einem sehr lange dauernden politischen Prozess stark verwässert. Die Via sicura beinhaltet beispielsweise keine konkreten Massnahmen zur untragbaren Situation am Fussgängerstreifen. Es darf nicht sein, dass nun nach der Annahme der Via sicura alle weiteren sinnvollen Verkehrssicherheitsanliegen einfach vom Tisch gefegt werden.

 

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