Nach der Party: RoadCross Schweiz lanciert neuen Präventionsfilm

Mit dem heute lancierten Doku-Präventionsfilm «Don’t Drink + Drive» beschreitet RoadCross Schweiz neue Wege. Die Unfälle sind echt, die Emotionen genauso – aufgenommen an der «dümmsten Party der Welt». Der Film macht Neulenkenden klar, warum für sie ab 2014 ein Alkoholverbot am Steuer gilt.

 

Massenhaft leichte Unfälle, zerstörte Fussgängerpuppen, erschrockene Neulenkende: Am 9. November hat sich anlässlich von «Drink + Drive 2013» gezeigt, warum ab nächstem Jahr während der Probezeit ein Alkoholverbot am Steuer gilt (siehe Box). Die Eindrücke, die in dieser Nacht gesammelt worden sind, will RoadCross Schweiz nun im ganzen Land verbreiten. Heute lanciert sie den Doku-Präventionsfilm «Don’t Drink + Drive». Im Mittelpunkt des Kurzfilms stehen die aufgrund von Alkoholkonsum fehlenden Fertigkeiten der Neulenkenden in den Fahrtests der «dümmsten Party der Welt».

 

Mit unzähligen Kameras hat RoadCross Schweiz die Party-Teilnehmer vor, während und nach dem Fahrtest begleitet – und damit neue Wege beschritten. Echte Emotionen echter Unfallfahrer stehen im Film im Vordergrund, weder Schauspieler noch Statisten waren nötig. «Die Dokumentation soll Neulenkende schweizweit zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol am Steuer bringen», sagt Geschäftsführerin Valesca Zaugg. «Durch die Echtheit der Szenen erhalten die Botschaften bei unserer Zielgruppe eine höhere Glaubwürdigkeit. Sie können sich mit den Protagonisten, die ja ebenfalls Neulenkende sind, identifizieren.»

 

Zum Inhalt: Nach einem Partybesuch setzen sich mehrere Gruppen von Neulenkenden und ihren Freunden zum Fahrtest ins Auto. Übermütig, bereit, allen zu zeigen, dass sie trotz Alkohol im Blut noch fahrtauglich sind. Doch dann passiert der Unfall. Schockierte Gesichter, Selbstzweifel: Als sie zum Geschehen interviewt werden, ist bei den Neulenkenden von Übermut nichts mehr zu spüren. Die klare Erkenntnis: Wer fährt, trinkt nicht.

 

Der Film findet sich auf YouTube unter http://www.youtube.com/watch?v=BLlU1poYh7c

 

In den nächsten Wochen vor und den Monaten nach dem Jahreswechsel wird der Film und damit die Kampagnenbotschaft online verbreitet, gleichzeitig wird RoadCross Schweiz «Don’t Drink + Drive» in ihre Präventionsveranstaltungen integrieren, mit denen allein 2012 17500 Jugendliche erreicht worden sind.

Ab 1. Januar 2014 gilt für Neulenkende 0,1 Promille – und damit ein faktisches Alkoholverbot. Grund dafür ist die hohe Beteiligung von Neulenkenden an Alkoholunfällen. Alkohol wirkt enthemmend, gleichzeitig fehlt es Neulenkenden an Erfahrung – eine gefährliche Kombination. Wer getrunken hat, überschätzt sich leicht. Die Risikobereitschaft erhöht sich, Kritik- und Urteilsfähigkeit leiden.

 

Am 9. November fand der von RoadCross Schweiz organisierte Event «Drink + Drive 2013» statt. Neulenkende absolvierten mit Alkohol im Blut einen Fahrparcours. Bereits bei normalen Übungen zeigte sich, dass Alkohol einen Einfluss auf die Fahrfähigkeit hat. Um jedoch eine gefährliche Situation zu simulieren, in der schnelles Handeln erforderlich ist, wurde an einer leicht unübersichtlichen Stelle eine Puppe über die Fahrbahn gezogen. Das Resultat: Mit Ausnahme eines Fahrers überfuhren sämtliche Neulenkenden die Puppe, weil sie zu spät bremsten. Alkohol wirkt sich schon in kleinen Mengen auf die Reaktionsfähigkeit aus. Und diesen Effekt konnten die jungen Männer und Frauen nicht überspielen.

 

Kontakt / Auskünfte:
RoadCross Schweiz, Stefan Krähenbühl, Öffentlichkeitsarbeit,
044 737 47 29, 076 570 87 59, E-Mail

 

Medienmitteilung- de (pdf)