RoadCross Schweiz begrüsst deutliches Zeichen der Basler Justiz im Raserprozess Gundeldingen

Das heutige Urteil des Basler Strafgerichts stellt einen mutigen Schritt zur angemessenen Bestrafung von Rasern dar und entspricht den Forderungen von RoadCross. Trotzdem braucht es die Volksinitiative „Schutz vor Rasern“: Denn Raser sollen nicht nur bei Unfällen mit Personenschäden hart bestraft werden, sondern bereits bei einem hohen Gefährdungsrisiko von Menschenleben – damit es nicht erst Tote oder Schwerverletzte braucht, damit Raser angemessen bestraft werden.

 

Damit das heutige Urteil nicht eine Ausnahme bleibt, sondern zur Regel wird, haben über 100‘000 Schweizerinnen und Schweizer die Volksinitiative „Schutz vor Rasern“ unterschrieben. Sie haben genug von den wöchentlichen Meldungen vom Raser-Wahnsinn auf Schweizer Strassen. Genug von unschuldigen Schwerverletzten und Getöteten. Genug von oftmals zu milder Bestrafung von massiven Rasern. Die Initiative fordert, dass Raser angemessen bestraft werden, deren Fahrzeuge ein- und die Führerausweise lange entzogen werden. Raserei soll als qualifizierter Straftatbestand festgeschrieben werden, damit es nicht der richterlichen Willkür überlassen bleibt, zu bestimmen wer als Raser gilt und verurteilt wird. Die Unterschriften werden am Mittwoch, 15. Juni 2011, bei der Bundeskanzlei eingereicht.

 

Die von der Stiftung RoadCross Schweiz, von Bundesparlamentariern der fünf grössten Parteien sowie von Angehörigen von Raser-Opfern getragene, breit abgestützte Volksinitiative wurde am 27. April 2010 lanciert. Durch die grosse Unterstützung in der Bevölkerung kann die Initiative rund viereinhalb Monate vor dem offiziellen Ende der Unterschriftensammlungsfrist bereits eingereicht werden – damit Raser so schnell wie möglich von der Strasse geholt werden können.

 

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