Verkehrsopferzahlen wie erwartet

Die heute veröffentlichte Halbjahresstatistik des Bundesamts für Strassen ASTRA zeigt nur leichte Änderungen bei der Entwicklung der Opferzahlen im Strassenverkehr. Dies unterstreicht die Notwendigkeit politischer Massnahmen wie der Volksinitiative „Schutz vor Rasern“ von RoadCross oder dem Verkehrssicherheitspaket „Via Sicura“.

 

Die Zahl der Verkehrstoten ist zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode von 164 auf 160 leicht gesunken, jedoch ist die Zahl der Schwerverletzten um 19 Personen auf 2044 Personen angestiegen. Das heisst, pro Tag werden in der Schweiz noch immer über 11 Personen schwer verletzt und leiden an den Unfallfolgen oftmals ein Leben lang. Noch immer kommt fast täglich eine Person auf Schweizer Strassen ums Leben.

 

Zahl getöteter Autofahrer gestiegen

Die Zahl der getöteten Autofahrer ist um 12 Prozent gestiegen, während die Getöteten bei den Motorradfahrern um 18 Prozent zurückgingen. Viele dieser Unfälle könnten aufgrund mehr koordinierter präventiver und repressiver Massnahmen sowie mit einer Optimierung der Infrastruktur verhindert werden.

 

Via Sicura nicht weiter abschwächen

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Strassenverkehrsopferzahl zu senken, ist es nun wichtig, dass das Massnahmenpaket des Bundes „Via Sicura“ nicht weiter abgeschwächt wird. Ebenso muss die Finanzierung der einzelnen Massnahmen sichergestellt werden.

 

Ganzjahresstatistik abwarten

Es gilt nun zu beobachten, wie sich die Opferzahlen über das ganze Jahr hinweg entwickeln. Im Vergleich mit dem Vorjahr lassen Halbjahreszahlen aufgrund mehrerer Einflussfaktoren, wie z.B. unterschiedliche Witterungsverhältnisse in der Vergleichsperiode, noch keine klare Interpretation zu. Beim Vergleich über einen längeren Zeitraum, z.B. einem Jahr, lassen sich eindeutigere Erkenntnisse gewinnen.

 

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