Forschungsprojekt PreventionLab

Weiterentwicklung der Präventionsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene
im urbanen Raum im Hinblick auf die Digitalisierung unserer Gesellschaft.

PreventionLab Verkehrssicherheit – Teil 1 von 2

von RoadCross Schweiz

Das Forschungsprojekt „PreventionLab“:

Seit Jahren macht die Stiftung RoadCross Schweiz Präventionsarbeit für mehr Verkehrssicherheit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hauptsächlich mittels Präventionsveranstaltungen in postobligatorischen Schulen. In den letzten zwei Jahren hat sie, unterstützt von der Stiftung für Prävention der AXA und dem Schweizerischen Versicherungsverband, diese Präventionsarbeit untersucht und die Bedürfnisse der jungen Erwachsenen bezüglich Mobilität und Prävention im urbanen Raum und im Hinblick auf die Digitalisierung unserer Gesellschaft unter die Lupe genommen. Das Forschungsprojekt trägt den Namen „PreventionLab Verkehrssicherheit“.

Hier geht es zur Medienmitteilung vom 27. Mai 2020

Zur Publikation:

Der erste Teil des Forschungsprojektes „PreventionLab Verkehrssicherheit“ wurde Ende 2019 abgeschlossen und die Ergebnisse werden im Rahmen der neuen Publikationsreihe „SENSOR“ von RoadCross Schweiz veröffentlicht. Der Download auf dieser Seite ist kostenlos.

Zum Inhalt:

In der heutigen Zeit hat sich in der Verkehrsprävention ein Spannungsfeld aufgetan. Verhaltensweisen und Technologien aus der analogen Welt sind noch immer breit vertreten, während parallel die fortschreitende Digitalisierung die Gesellschaft stark beeinflusst. In der Präventionsarbeit von RoadCross Schweiz wirkt sich dies vor allem auf das Mobilitätsverhalten ihrer Hauptzielgruppe aus, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ebenfalls betroffen sind die Kommunikationskanäle und -instrumente, über welche die Präventionsthemen transportiert werden.

In der vorliegenden Publikation „SENSOR“ setzt sich RoadCross Schweiz intensiv mit der Weiterentwicklung der Präventionsveranstaltung im Hinblick auf die Digitalisierung der Gesellschaft auseinander. Unterstützt wird RoadCross dafür grosszügig von der AXA Stiftung für Prävention und vom Schweizerischen Versicherungsverband. Das Forschungsprojekt «PreventionLab Verkehrssicherheit» besteht aus drei Teilen. Die Fachgruppe Verkehrs-, Sicherheits- und Umweltpsychologie am Departement Angewandte Psychologie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW hat in einem ersten Schritt eine wissenschaftliche Gap-Analyse erstellt. Diese ermittelt literaturbasiert aktuelle, urbane Mobilitätsformen und entsprechende Mobilitätsnutzungsbedürfnisse. Anschliessend findet eine Inhaltsevaluation der aktuellen Präventionsveranstaltung von RoadCross Schweiz im Hinblick auf den Themenschwerpunkt „Urbane Mobilität“ statt. Die Lücken zwischen den Literaturbefunden und der Inhaltsevaluation werden in der Gap-Analyse ausführlich beschrieben.

In einem zweiten Schritt wurden in ThinkTanks unter der Leitung von „word and deed“ verschiedene Lösungsansätze zur Schliessung dieser Lücken erarbeitet. Gemeinsam mit Präventions- und Kommunikationsexperten, Jugendlichen und junge Erwachsenen wurden neue Ansätze für nachhaltige Präventionsarbeit im Bereich der Verkehrssicherheit entwickelt. Im letzten Kapitel fasst die Publikation die gesammelten Erkenntnisse zusammen und schafft die Basis für ein zukünftiges Projekt, um die entsprechenden Lösungsansätze umzusetzen.

Verfügbar als kostenloser Download:

SENSOR gross (11mb) / SENSOR klein (6mb) / E-Paper

Projektpartner:

Projektleitung: RoadCross Schweiz
Mitarbeit: Institut des Departements für Angewandte Psychologie des ZHAW, word and deed
Finanzierung: AXA Stiftung für Prävention, Schweizerischer Versicherungsverband SVV

        

   

  

Links zum Projekt:

Interview mit Bettina Zahnd, Präsidentin der Stiftung für Prävention des AXA
Interview mit M. Hackenfort und C. Cordin: PreventionLab – Wie ticken Jugendliche?

Impressionen aus den ThinkTanks: